NLP Practitioner - Testing DVNLP

Mit dem Besuch dieses Zusatzmoduls erwerben Sie sich den offiziellen Titel als “zertifizierter NLP Practitioner DVNLP”. Der Verband DVNLP gibt einerseits die Ausbildungszeit von mindestens 18 Tagen sowie die Inhalte der Wissensüberprüfung vor. Der obligatorische schriftliche Test über die Practitioner-Inhalte überprüft die Vermittlung der Mindestinhalte und dient damit der Qualitätssicherung der Ausbildung.

Der Test soll zeigen, dass insbesondere die folgenden Inhalte verstanden und integriert sind:

Schriftliches Testing

Die inhaltliche und formale Gestaltung des schriftlichen Testings liegt gemäss DVNLP im Ermessen des Lehrtrainers. Das Teilnehmermaterial zum schriftlichen Testing wird drei Jahre archiviert. Innerhalb des angegebenen Zeitraums hat die Aus- und Fortbildungskommission des DVNLP das Recht, das Archiv insgesamt oder auszugsweise aus Gründen der Qualitätssicherung anzufordern und einzusehen.

An unserem Institut erfolgt das schriftliche Testing über einen Fragebogen, den wir selbst entwickelt haben. Ein Teil davon ist Mutiple Choice basiert. Das heisst, die Teilnehmenden bekommen mehrere Antworten vorgegeben und kreuzen die ihrer Meinung nach zutreffenden an. Ein anderer Teil besteht darin, dass die Teilnehmenden Verfahren (Modelle) beschreiben.

Die Teilnehmenden dürfen zur Beantwortung der Fragen jederzeit auf die Ordnerinhalte zurück greifen.

Nach Abschluss des schriftlichen Testings als Einzelarbeit besprechen wir die Antworten zusammen in der Gruppe. Bei dieser Gelegenheit können die Antworten allenfalls nachkorrigiert werden. Dieser schriftliche Test ist eine gute Gelegenheit, das erworbene Wissen nochmals zu vertiefen. Auf der Basis dieser Arbeit können wir allfällige Lücken in den drei Testing- und Transfertagen schliessen.

Praktisches Testing

Die inhaltliche und formale Gestaltung des Testings liegt im Ermessen des Lehrtrainers und orientiert sich an den lebens- und berufspraktischen Erfahrungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Das praktische Testing ermöglicht den Absolventen des Practitioner-Curriculums, die verhaltensmässige Integration der NLP-Axiome und ausgewählte NLP-Techniken kongruent zu demonstrieren und zwar insbesondere: Problembestimmung, Zielbestimmung, Rapport, Wahrnehmung, Flexibilität und sinnesspezifisches Feedback.

Diese Vorgabe des DVNLP erfüllen wir beim ife, indem wir zu Beginn des Testings die Vertiefungswünsche sowie die “Probleme aus dem Alltag”, welche Themen für die Peer-Coachings sind, erfassen. Das heisst die Teilnehmenden coachen sich gegenseitig. Entweder mit passenden Modellen aus dem Practitoner oder – was oft passiert – indem sie die erworbenen Kompetenzen nutzen und eine passgenaue Vorgehensweise für den Coachee entwickeln. Die dritte Person übernimmt die Supervision. Als Trainer gebe ich Feedback zu meinen Beobachtungen des Prozesses sowie Tipps, wie das Coaching vereinfacht und wirksam gestaltet werden kann.

Zu den Wissenlücken und Interessengebieten, die sich aus dem schriftlichen und praktischen Testing ergeben, bilden wir Kleingruppen, welche das Thema nochmals aufbereiten und dann allen anderen vorstellen.

Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer loben den hohen Praxisbezug dieser Testing und Transfertage ebenso, wie die vielen neuen Einsichten und die Coachingkompetenz, die sie in diesem Modul zusätzlich gewinnen.