Apfelkuchen mit Mürbeteig

Mmh, ich riech ihn schon!

Aber vor die Belohnung hat der liebe Gott den Schweiss gesetzt. In diesem Fall geht es um die Verarbeitung des Teigs, der eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist. Aber - es lohnt sich! Und der Rest ist eine Kleinigkeit.

Das braucht's:

1/2 Kilo Äpfel
200 gr Mehl
120 gr Butter
80 gr Zucker
1 Prise Salz
1   Zitrone
2   Eier
2 dl Vollrahm
1 dl Milch
1/2 Pack Vanillepulver oder das Mark einer Vanilleschote
    Mandelsplitter o. -blättchen
    Zucker
    Zimt nach belieben

So geht's:

Der Teig

Mehl und Butter miteinander verreiben, ja richtig verstanden, verreiben zwischen den Handflächen, so ähnlich wie früher im Kindergarten mit Knetwachs. Das Resultat sind kleine "Teigwürmchen".

Zucker, Salz und die abgeriebene Schale einer ganzen Zitrone darunter rühren. Das Eigelb zusammen mit dem Eiweiss in den Teig kneten

Tipp:Halten Sie mit den Händen nur so viel Kontakt wie nötig zum Teig; je wärmer er wird, desto klebriger wird er beim Verarbeiten.

Nun den Teig für 40 Minuten in den Kühlschrank stellen und einen Cappucino trinken - oder auch zwei.

Den erkalteten Teig auf einem Blechreinpapier in Form wallen, dann in Backblech legen oder das Backblech einfetten.

Den Teigboden ziemlich dick mit gemahlenen Mandeln bedecken anschliessend eine feine "Zuckerdecke" darüber streuen . Die entkernten und in Schnitze geschnittenen Äpfel auf Boden verteilen. Wer Zimt mag, streut etwas darüber.

Der Guss

Vollrahm und Milch erwärmen. Das Ei und das Vanillepulver oder aber das Vanillemark dazu geben und leicht köcheln und dann erkalten lassen; erst dann über die Äpfel verteilen.

Am Schluss die Mandelsplitter oder -blättchen darüber streuen.

Den Kuchen bei 200 ° ca. 35 - 40 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Weinempfehlung

Dazu passt ein feiner Dessertwein. Zum Beispiel ein Vin Santo aus der Toscana oder ein Eiswein aus Deutschland oder Österreich, aber auch ein Gewürztraminer aus dem Elsass. Sie können natürlich auch Tee oder Kaffee dazu trinken. Aber das macht die Sache deutlich langweiliger.

Guten Appetit

Ihr Jürg Wilhelm