Negative Emotionen auflösen – Schritt für Schritt

11. Sep 2018

Emotionen – der Name ist schon fast Programm – bewegen uns und unser Leben. Bis vor kurzem haben Forscher sich mit sechs Emotionen begnügt: Glück, Trauer, Wut, Angst, Ekel und Überraschung

Forscher der Universität Berkley haben das jetzt weiter ausdifferenziert und sind auf insgesamt 27 Emotionen gekommen, die sie in einer interaktiven Karte dargestellt haben.

Viele der Emotionen sind für uns sehr positiv, andere nehmen wir als Einschränkung oder gar Bedrohung wahr. In diesem Beitrag möchte ich euch eine von vielen Methoden zeigen, wie wir negative Emotionen auflösen können. 

Vorbereitung

  1. Besorge dir einen starken Magneten, der sich gut festhalten lässt. 
  2. Drucke die Tabelle aus.
  3. Lerne den kinesiologischen Muskeltest. Dazu kannst du bei YouTube das Suchwort «Kinesiologie Muskeltest» eingeben. So bekommst du eine ganze Auswahl an Filmen gezeigt.  

Anwendung zur Auflösung Negativer Emotionen 

  1. Muskeltest
    Frage Dein Gegenüber ob es negative Emotionen aufzulösen gibt und teste sie mit dem kinesiologischen Muskeltest. Testet der Muskeltest für ja, gehst du zum nächsten Schritt weiter.
  2. Negative Emotion finden
    a. Nimm die Tabelle zur Hand und frage nach der «richtigen» Zeile und Spalte der negativen Emotion in der Tabelle. Die Frage lautet: «Befindet sich die Emotion in Spalte A?» 
    b. Teste für ja oder nein. Bei nein, weisst du, dass sie in der Spalte B ist. 
    c. Dann: „Befindet sich die Emotion in der Zeile eins?“ Teste für «Ja» oder «Nein». 
    d. Gehe nun Zeile für Zeile genauso weiter, bis du die Emotion gefunden hast. Wenn der Test passt; mache den Gegentest ob es diese Emotion ist. Dieser Test sollte dann «positiv» sein.
  3. Auflösen
    Fahre mit dem Magneten etwa zehn Mal die Wirbelsäule von oben nach unten. Das löst die alte Emotion vollständig auf. 

Was passiert dann?

Fast nichts, ausser dass du eine neue Freiheit verspürst, weil sich die alte Emotion aus deinem Leben verabschiedet hat. Und viele Leute berichten, dass sie in der ersten Zeit nach der Anwendung sehr intensiv geträumt haben. 

Das Buch von Dr. Bradley Nelson, «der EmotionsCode» gibt dir noch detaillierte Anleitungen und auch viele Hintergrundinformationen dazu.

Symptome bearbeiten oder Ursachen auflösen?

Unsere negativen Emotionen haben einen Ursprung; die meisten in unserer sehr frühen – bewussten oder gar vorbewussten – Vergangenheit. In meiner Ausbildung zum Life Coach und NLP Practitioner verstehen wir solche Symptome als Anlass, das Urdrama zu verstehen und zu lösen. 

Für alle, die schon Erfahrung mit NLP Modellen haben, möchte ich dafür das Changing History oder das Re-Imprinting Modell empfehlen. 

 

Autor: Jürg Wilhelm, Au-Zürich

Jürg Wilhelm - NLP-Trainer
Lehrtrainer DVNLP @ froschkoenige.ch
NLP Ausbildungen und Life Coach Ausbildungen zum Practitioner, Master und Coach.
Seminare für Systembrett Aufstellungen und Life Coachings