Feigensenf-Salatsauce

Was macht einen noch so knackigen, frischen Salat erst zu einem wirklich köstlichen Salat?

Richtig: Die Sauce!

Und da bekommt man schreckliches Zeugs vorgesetzt. „Mögen Sie lieber französisches oder italienisches Dressing?“ Diese Frage im Restaurant zeigt die Ideenlosigkeit bereits auf und ist oft ein erster Hinweis auf den zwar bequemen aber in einem anständigen Restaurant unzulässigen Griff in den Schrank der Convenience Produkte.

Hier ist eine wunderbar schmeckende Alternative: Die Feigensenf-Salatsauce. Weil sich das Ganze im Kühlschrank so gut hält, ist hier das Rezept für zwei Liter Sauce.

Das braucht's (für zwei Liter Sauce):

350 Feigensenf
350 g scharfer Senf
200 g milder Senf
150 g Mayonnaise
 25 Salz
 7,5 g Pfeffer gemahlen
3,5 dl Rotweinessig
1,2 dl Sonnenblumenöl  
 3,5 dl  Wasser
 1 Erdnussöl

So geht's:

Geben Sie alle Zutaten mit Ausnahme der Öle und dem Wasser in ein Gefäss. Setzen Sie den Mixstab an und geben Sie unter ständigem Mixen die Öle dazu. Sie können Sonnenblumenöl und Erdnussöl vorher zusammen leeren.

Mixen Sie das Ganze sorgfältig zu einer Emulsion. Je nach Ihrer persönlichen Vorliebe für die Konsistenz der Sauce fügen Sie jetzt unter weiterem sanften Mixen Wasser dazu. Die im Rezept angegebene Menge gibt eine Sauce, die in der Konsistenz meinem Geschmack entspricht. Sie dickt im Kühlschrank noch etwas ein. Woher die Sauce kommt? Aus Agneses Küchennotizbuch. Das Rezept wurde vom Küchenchef des Engimatthofs www.engimatt.ch in Zürich überarbeitet.

Übrigens: Zu einem Salat mit dieser Sauce passen auch ausgezeichnet gebratene/gegrillte Hähnchenbrust, Riesencrevetten oder auch Halumnikäse.

Guten Appetit.

P.S. Sie vermissen meine Weinempfehlung? Also gut: Dazu darf es ein fruchtiger, noch etwas säurehaltiger Sauvignon blanc sein. Einer meiner Favoriten ist der Cloudy Bay aus Neusseeland (leider etwas teuer), der Whiter Hills ebenfalls aus Neuseeland aber viel günstiger und der Sauvignon blanc Collage von Hammel, Deutschland.