Kartoffelsalat-Klassiker

Das braucht's für sechs Personen:

1,5 kg festkochende Kartoffeln (z.B. Cilena)
1 TL Kümmel
150 Zwiebeln
1 L Fleischbrühe
 1 EL  Senf
 1   Apfel
 2 dl Essig
 2 dl Traubenkernöl
1 Bund Krause Petersilie
 1 Bund Schnittlauch
einige Stengel  Estragon
    Salz
    Pfeffer

So geht's:

Die Kartoffeln waschen und ungeschält im gesalzenen Wasser mit dem Kümmel kochen. Kräuter hacken, die Petersilie in etwas Öl andünsten. Die Zwiebel und den Apfel schälen, in kleine Würfel schneiden und mitdünsten. Mit Essig, Öl sowie der Fleischbrühe ablöschen. Senf dazugeben, erhitzen. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abschütten. Die Kartoffeln sofort schälen und in Scheiben schneiden. Die fein gehackten Kräuter dazugeben. Die heisse Flüssigkeit auf den noch heissen Kartoffelsalat geben und gut durchziehen lassen. Mit etwas Estragon dekorieren.
 
Das Rezept stammt von Hermann Fritz, Restaurant Drei König in Lörrach. Er kocht eine Speckschwarte mit den Kartoffeln mit, was ich nicht so gerne mag.
 
Tipp: Kartoffelsalat passt gut zu Grilliertem, kräftigem Fleisch (also kein Hähnchen), zu Bratwürsten oder Grillschüblinge (die sollten dann allerdings vom Metzger Schmid oder Gemperle in St. Gallen sein) oder auch zu Wiener Schnitzel.


Weinempfehlung

 

Zugegeben: Ich mag ihn ja nicht so gerne, den Pinot Noir jeglicher Couleur, weil er mir einfach zu wenig Power hat. Aber zusammen mit Gegrilltem, draussen auf der Terrasse ist er halt doch ganz „ordentlich“, wie meine schwäbischen Freunde sagen und damit meinen, dass er sehr gut ist... Allerdings hole ich mir doch lieber einen argentinischen Malbec aus dem Keller. Der Reserve von Huarpe gefällt mir ausnehmend gut. Und auch der Kaiken schmeckt total lecker.