Splash - Newsletter

In unserem Splash-Newsletter halten wir Sie über interessante Themen rund um NLP und Lifecoaching auf dem Laufenden.
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Splash 56 - Unbezwungen

3. Jan 2015
Ein glückliches Neues Jahr, liebe Leserin, lieber LeserSeit einigen Wochen toure ich mit meiner Partnerin durch Südafrika. Auf Schritt und Tritt begegnen wir einer faszinierenden Geschichte, erzählt von Menschen, welche die Erinnerung in uns wach halten.„Die Sklaverei“, so Lucy, eine der Erzählerinnen, „ist seit einigen hundert Jahren offiziell vorbei“. „Aber“, erzählt sie weiter, „sie ist noch jeden Tag präsent. Sie ist darin zu sehen, wie die Menschen gehen, wie sie sprechen, was sie arbeiten, wie sie hungern, wie manche betteln.“„Der Schleier der Geschichte bedeckt immer noch unsere Gesichter“, meinte sie. Auf meine Frage, wer oder was diesen Schleier entfernen könnte, hält sie inne und meint schliesslich nachdenklich: „Nur wir selbst. Aber weisst du, wie könnten wir das alles vergessen? Wie könnten wir jemals vergeben?“Wie gut ich sie verstehen kann. Und trotzdem habe ich ihr eine Frage gestellt, die im Raum hängen geblieben ist: „Was ist eure – was ist unsere Alternative?“Diese Frage geht für die viel kleineren Ungerechtigkeiten des Lebens auch an uns alle, denen es so gut geht.Nelson Mandela, der nach einer 27 Jahre dauernden Gefangenschaft das Land regieren durfte, ist vor einem Jahr verstorben. Doch auch nach seinem Tod kann er uns in der Gabe des Verzeihens für immer ein Lehrer sein.Seinen Worten zufolge hat er die Kraft, sein Schicksal mit dieser menschlichen Grösse zu überleben und zu verarbeiten, aus einem Gedicht von Ernest Henley geschöpft. Lesen Sie es. HerzlichIhr Jürg WilhelmDas GedichtUnbezwungenAus finstrer Nacht, die mich umragt,durch Dunkelheit meinen Geist ich quäl.Ich dank, welch Gott es geben mag,dass unbezwungen ist meine Seel.Trotz Pein, die mir das Leben war,man sah kein Zucken, sah kein Toben.Des Schicksals Schläge in grosser Schar.Mein Haupt voll Blut, doch stets erhoben.Jenseits dieses Orts voll Zorn und Tränen,ragt auf der Alp der Schattenwelt.Stets finden mich der Welt Hyänen.Die Furcht an meinem Ich zerschellt.Egal wie schmal das Tor wie gross,wieviel Bestrafung ich auch zähl.Ich bin der Meister meines Los.Ich bin der Captain meiner Seel.Wenn Sie das Originalgedicht von William Ernest Henley lesen und es meisterhaft vorgetragen haben möchten, dann klicken Sie hier: http://friedensbotschafter.de/invictus%20Bezug%20Kino.html

Splash 55 - Absichtsvolles Innehalten

6. Dez 2014
Das Jahr neigt sich bereits wieder seinem Ende zu. Wenn die Tage kürzer und auch trüber werden, ist das eine gute Zeit zum Innehalten und Reflektieren.Unser Alltag bietet uns unzählige Gelegenheiten, unser Bewusstsein zu erweitern und unser Leben absichtsvoll zu gestalten. Wir kommen nicht umhin, jeden Tag neue Erfahrungen zu machen. Ob wir diese allerdings bewusst machen und dazu nutzen, jeden Tag ein wenig mehr zu lernen und zu wachsen oder ob wir diese Gelegenheiten achtlos verstreichen lassen, macht einen grossen Unterschied. Dies beeinflusst unsere persönliche Entwicklung ebenso wie unsere Lebensfreude und Lebensqualität.In diesem Newsletter finden Sie Tipps, wie Sie Ihr Leben absichtsvoll leben und Ihre Gegenwart wie auch die Zukunft selbstwirksam gestalten können.Ich wünsche Ihnen dabei viele gute Erkenntnisse und Freude.HerzlichIhr Jürg WilhelmTipps zum absichtsvollen InnehaltenDie VorbereitungLassen Sie die vergangenen Monate vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren und fühlen Sie nach: Welche Ereignisse und Begegnungen tauchen auf? Notieren Sie diese in die erste Spalte auf einem Blatt Papier, welches Sie in vier Spalten aufteilen.Schreiben Sie in die zweite Spalte, welche positiven und welche negativen Gefühle und Begegnungen mit diesem Ereignis verbunden sind.In die dritte Spalte schreiben Sie Ihre Gedanken über sich selbst und wie Sie Ihrer Ansicht nach, zu diesen positiven wie negativen Ereignissen beigetragen haben.Die Absicht klären, lernen und umsetzenTragen Sie in die vierte und letzte Spalte ein, wie Sie solche oder ähnliche Situationen in Zukunft angehen und wie Sie sich (lieber) verhalten wollen.Überlegen Sie sich, wem Sie in den vergangenen Monaten Unrecht getan haben, wem Sie nicht mit Achtung begegnet sind oder wem Sie nicht die positiven Gefühle gezeigt haben, die Sie für diese Person empfinden.Wenden Sie sich dieser Person im Gespräch oder – wenn Sie das nicht wollen oder können - mit vollem inneren Fokus zu. Holen Sie so nach, was Sie verpasst haben.Verzeihen Sie sich selbst aktiv dafür, dass Sie „Fehler“ gemacht haben und schauen Sie grosszügig und liebevoll auf sich. Geniessen Sie die Tatsache, dass Sie wie jeder andere Mensch, jeden Tag ein wenig mehr wachsen und reifen und so an Persönlichkeit gewinnen.

Splash 54 - Umgang mit Druck

13. Okt 2014
Der Druck im Job nimmt zu – klagen viele Menschen. Grund genug, dass ein Splash Newsletter diesem Thema gewidmet wird.Wenn Menschen unter Druck sind, ist es nicht „nur“ der Druck von aussen: Von Kunden, Chef, Partner usw.Auch der Druck von Innen, den wir uns selbst machen, spielt eine entscheidende Rolle. Wir haben unsere ganz eigenen Erwartungen an die Leistung. Wir interpretieren oft, was andere von uns erwarten, ohne dass diese das je geäussert haben. Und wir haben Angst vor dem, was passieren könnte, wenn wir nicht genügen, ohne dass uns das je jemand angedroht hat.Auch wenn vieles sich nur in unserem Kopfkino abspielen mag: Der empfundene Druck ist real und kann zu seelischen und körperlichen Störungen führen, wenn wir uns nicht aus der Falle befreien.Tipps dazu finden Sie in diesem Newsletter. Ich wünsche Ihnen entspannte Stunden und viel Freude an Ihrem Tun.Herzlich. Ihr Jürg WilhelmTipps zum Umgang mit DruckDie Vorbereitung und Auseinandersetzung:Nehmen Sie ein Blatt Papier und unterteilen Sie es in sechs Spalten.Erstellen Sie eine Liste mit den „Dingen“, die bei Ihnen Druck auslösen. Diese kommen in die linke, äussere Spalte.Ordnen Sie diese Dinge den Menschen zu, von denen sie ausgehen (Chef, Kunden, Kolleginnen, Partner, etc.). Schreiben Sie diese in die zweite Spalte.Schreiben Sie in die dritte Spalte, was genau diese Personen von Ihnen erwarten. Seien Sie präzise.In die vierte Spalte schreiben Sie, was passieren würde, wenn Sie diese Erwartungen nicht erfüllen.In die fünfte und letzte Spalte schreiben Sie die Fakten (keine Interpretationen) auf, von denen Sie wissen, dass es diese Erwartungen von diesen Menschen tatsächlich gibt.Reflektieren Sie, was auf Ihren Vorstellungen und was auf tatsächlich geäusserten Vorstellungen basiert.In der letzten Spalte machen Sie ein Häcklein dafür, was Sie erfüllen wollen, ein Minus, für das, was Sie nicht tun wollen und ein Fragezeichen für das, wo Sie nicht sicher sind.In den meisten Fällen werden Sie wohl herausfinden, dass der Druck der anderen auf einer Vorstellung von Ihnen selbst basiert. Wo die Erwartungen real sind, ist es Zeit zur Verhandlung für die Dinge, die Sie nicht leisten wollen oder können.Der Umgang mit realem DruckSagen Sie von ganzem Herzen ja zu den Erwartungen, die Sie erfüllen wollen oder in Ihrer Rolle auch müssen.Überlegen Sie sich, welche Vorteile es für Sie hat, dass es diese Erwartungen gibt. Zum Beispiel: Ich komme so vorwärts, ich mag es, von Menschen gebraucht zu werden, etc.Schreiben Sie die Erkenntnisse in den Freundschaftsvertrag (siehe unten).Die Klärung mit Menschen, die Druck machenGehen Sie auf die Menschen zu und sprechen Sie diese an, was diese geäusserten Erwartungen bei Ihnen auslösen.Verhandeln Sie darüber, was Sie nicht zu leisten vermögen oder nicht leisten wollen.Suchen Sie den Gewinn für alle, indem Sie gemeinsam nach Lösungen suchen.Inneren Abstand zu Ihrer eigenen Erwartung gewinnenLokalisieren Sie Ihr Körpergefühl, wie sich der Druck bemerkbar macht. Skalieren Sie den Druck auf einer Skala von 0 - 10 (0 = kein Druck, 10 = maximaler Druck).Betrachten Sie sich und die Situation mit innerem Abstand. Schauen Sie sich die Szene mit Ihnen und den Menschen, die Druck machen, von aussen an. Das ist so, wie wenn Sie im Kino sitzen und einen Film mit der Szene anschauen.Geben Sie von dem Kinositz aus wohlwollende Regieanweisungen, was Ihr Ich im Film tun kann, um gelassen mit der Situation umzugehen.Sie können sich auch in die Situation eines Ausserirdischen versetzen, der sich über das merkwürdige Verhalten dieser Menschen in der Szene wundert.Der Vertrag mit sich selbstSchliessen Sie einen Freundschaftsvertrag mit sich selbst ab. Dieser regelt:was Sie aus Ihrer Rolle heraus erfüllen wollen und welche Vorteile es hat, wenn Sie etwas tun, das Sie vielleicht auch müssen.wie Sie in schwierigen Situationen mit Menschen umgehen, die zu viel von Ihnen erwarten.wie Sie sich selbst Gutes tun, was Sie sich an Entspannung gönnen. Nehmen Sie diesen Vertrag ernst und schauen Sie immer wieder mal drauf.Eigene Überzeugungen und ÄngsteIn der vierten Spalte Ihrer Liste werden Überzeugungen und Ängste zu finden sein, für die Sie keine vernünftige Erklärung in Ihrem Erwachsenen-Ich finden. Diese werden Sie aus eigener Kraft nur schwer lösen können.Suchen Sie sich dafür am besten einen Coach auf, der Ihnen über diese Klippe helfen kann. In Ihren inneren Überzeugungen liegt ein grosser Hebel für Ihre Zufriedenheit.

Splash 53 - Glück im Unglück

8. Sep 2014
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderenfür glücklicher halten, als sie sind.“Charles-Louis de MontesquieuIn den letzten Jahren feiern die Glücksforscher Hochkonjunktur. Ebenso die Bücher, die sich mit dem Thema befassen. Auch die möglicherweise gut gemeinte Frage „bist du glücklich?", erklingt reihum; von der guten Freundin, dem Partner, aus den Klatschmedien und aus den Mündern der Gilde der positiven Psychologie. Klar: Wer möchte nicht glücklich sein? Aber: Welchen Preis bezahlen wir eigentlich für das Glück? Was sind die Schattenseiten dieser Suche und was die des gefundenen Glücks?Antworten lesen Sie hier. Und vielleicht sind Sie danach etwas versöhnter, wenn Sie nicht zu den ewig Glücklichen gehören. IhrJürg Wilhelm Das Unglück des Glücks...Glück ist nur eine von sechs Grundemotionen, über die wir Menschen verfügen. Doch keine andere ist so im Gespräch, obwohl nachgewiesen ist, dass wir alle sechs Grundemotionen brauchen, um sozial zu „funktionieren“, wie Antonio Damasio bewies. Neben der Emotion des Glücks ist die der Überraschung eine, die wir gerne in uns haben.Angst, Wut, Ekel und Trauer sind die vier Grundemotionen, die wir eher ungern annehmen wollen. Doch warum sind die ungeliebten Emotionen dann in der Überzahl? Was will die Biologie uns damit Gutes tun? Die Angst bereitet uns auf Flucht vor, ist also evolutionsbiologisch überlebenswichtig, wenn auch im modernen gesellschaftlichen Kontext nicht mehr so bedeutsam. Ekel schützt uns vor Ansteckungen und Infektionen, z. B. bei verdorbenen Lebensmitteln. Wut mobilisiert Kräfte, um uns und andere zu verteidigen und uns gegen Unrecht zu schützen. Aber warum denn Trauer, als das Gegenteil der Emotion Glück?Die Trauer scheint unserem Gehirn als Warnsignal zu dienen und bereitet es auf ungewohnte, neue Herausforderungen vor. Forschungen zeigen, dass wir in der Trauer unsere Wahrnehmung stärker nach aussen richten und so auch aufmerksamer sind. Wir sind nicht mehr so auf innere und bekannte Modelle der Welt fokussiert, nehmen mehr Informationen aus der Aussenwelt auf. Wir haben ein höheres Mass an gesunder Skepsis und lehnen naive oder unglaubwürdige Erklärungen ab. Zudem argumentieren wir besser. Und: Wir sind empathischer mit anderen Menschen, während die Glücklichen zu Egoismus neigen.Unter experimentellen Bedingungen – unter Beizug eines Computerspiels - hat der Psychologieprofessor Joseph Forgas gezeigt, dass glückliche Menschen auch ihren Vorurteilen einfacher erliegen, während die traurigen Menschen diese besser reflektieren: Im Spiel wurden Menschen mit muslimischen Kopfbedeckungen gezeigt, die einen harmlosen Gegenstand in der Hand hielten. Die glücklichen Menschen schossen mit dem Joystick signifikant häufiger auf diese, als die traurigen.Der Grund: Glückliche sind unter anderem manipulierbarer und können so die äusseren Bedingungen schlechter einschätzen. Die traurig gestimmten Menschen lassen sich weniger von irrelevanten Informationen ablenken.Sie sind zudem die besseren Augenzeugen mit einem besseren faktischen Gedächtnis.„Glück und Unglück sind Namen für Dinge, deren äusserste Grenzen wir nicht kennen.“ John Locke

Splash 52 - Die inneren Stimmen, das innere Team

14. Aug 2014
 „Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit besitzt.“Rudyard KipplingWorte haben eine grosse Macht; sie können trösten, heilen, verletzen, auf die Palme bringen...Worte sind nicht nur Verständigung und dienen nicht nur der Kommunikation. Wir nutzen sie auch in Form von Stimmen für unsere inneren Prozesse.Wie wir wohl alle schon erfahren haben, gibt es nicht nur die wohlwollenden Stimmen, sondern auch die kritischen oder gar vernichtenden. Jede Stimme ist an ein Mitglied des inneren Teams gebunden. Sie alle haben eine Funktion und sie alle verfolgen am Ende eine positive Absicht für das grosse Ganze, selbst dann, wenn die positive Absicht in der negativen Stimmlage oder den aggressiven Worten gegenteilig zum Ausdruck kommt.Wie wir mit diesen inneren Stimmen umgehen und sie zu unseren Gunsten nutzen, erkläre ich Ihnen in diesem Artikel. Ich wünsche Ihnen einen spannenden Dialog mit Ihnen selbst und Ihren Teilen.IhrJürg Wilhelm Der Prozess“Keiner von uns ist so schlau, wie wir alle zusammen.”Identifizieren Sie ein Ihnen wichtiges Thema, eine Spannung, eine Situation, eine Entscheidung, die Sie herbeiführen wollen, etc.Laden Sie alle Ihre inneren Teile – auch die unangenehmen - ein, an diesem Prozess teilzunehmen und ihre Meinung zu Ihrem Thema zu äussern.Benennen Sie einen inneren Teil, der das Oberhaupt für Ihr inneres Team sein kann und der die Koordination der Stimmen übernimmt. Das ist Ihr Selbst, welches das grosse Ganze im Auge behält.Lassen Sie das Oberhaupt nun die Teilnehmenden/die Stimmen aller Teammitglieder identifizieren. Zum Beispiel: Der Freiheitsliebende, der Kritiker, der Verantwortungsbewusste, der Ängstliche, etc.Sprechen Sie nun jedes einzelne Teammitglied an und fragen Sie jede einzelne Stimme ganz gezielt nach ihrer Meinung zu dem Thema.Hören Sie interessiert hin und fragen Sie neugierig nach. Verzichten Sie auf eine Bewertung oder auf Widersprüche.Lassen Sie das Oberhaupt die Erkenntnisse zusammenfassen und eine erste Schlussfolgerung für Ihr Handeln, Ihre Entscheide formulieren.Fragen Sie wieder jedes Teammitglied, was es davon hält, wie es bereit ist, beizutragen und was es brauchen würde, um voll und ganz zu kooperieren.Falls es Widersprüche gibt, lassen Sie das Oberhaupt die Verhandlung zwischen den Mitgliedern des inneren Teams führen, bis sie eine gewinnende Lösung gefunden haben.Lassen Sie das Oberhaupt nochmals zusammenfassen, was der Entscheid/die Erkenntnis ist, wie jedes einzelne Mitglied beiträgt und was es dazu braucht.Bedanken Sie sich bei allen Teammitgliedern für die Kooperation und sagen Sie, was Sie jetzt tun werden.

Die fünf grossen Freiheiten - Übersicht

27. Mai 2014
 „Ich glaube, das grösste Geschenk,das ich von jemandem empfangen kann, ist,gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist,den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehenund zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“Diese Worte stammen von Virginia Satir, der Grand Dame der Familientherapie.Diese Idee kommt in den fünf grossen Freiheiten zum Ausdruck, denen ich fünf Newsletter gewidmet habe. Klicken Sie einfach auf den Titel um die Newsletter zu lesen.Zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.-> Die erste grosse FreiheitDas auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und statt das, was von mir erwartet wird. -> Die zweite grosse FreiheitZu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen. -> Die dritte grosse FreiheitUm das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten. -> Die vierte grosse FreiheitIn eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen. -> Die fünfte grosse Freiheit 

Splash 51 - die fünfte grosse Freiheit

27. Mai 2014
 „Ich glaube, das grösste Geschenk,das ich von jemandem empfangen kann, ist,gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist,den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehenund zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“Diese Worte stammen von Virginia Satir, der Grand Dame der Familientherapie.Diese Idee kommt in den fünf grossen Freiheiten zum Ausdruck, denen ich diesen und die letzen vier Newsletter gewidmet habe. Hier die fünfte Freiheit.Zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.Das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und statt das, was von mir erwartet wird.Zu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.Um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.In eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.IhrJürg Wilhelm Die fünfte FreiheitIch habe die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen - statt immer nur auf "Nummer sicher zu gehen" und nichts Neues zu wagen.Verantwortung zu übernehmen, bedeutet, Antworten auf die Fragen des Lebens zu suchen und zu finden.In unserer Kindheit übernehmen die Eltern diese Aufgabe für uns. Doch diese Antworten kommen aus dem Leben der Eltern, aus ihren Erfahrungen, ihren Werten, ihren Wünschen und ihren Bedürfnissen.In der Pubertät beginnen wir uns abzunabeln und spätestens dann nach eigenen Antworten auf die Fragen zu suchen, die unser Leben uns stellt. Wir alle wissen, dass wir dabei zwar manchen Irrtümern erliegen, aber wir lernen auch, dass diese uns reifen lassen.Auch nach der Pubertät geht das Abenteuer Leben weiter. Die Verantwortung wird grösser und damit auch das Risiko, „einen Fehler“ zu machen. Denn oft tragen wir die Verantwortung nicht mehr nur für uns, sondern auch für unsere Familie, die Mitarbeitenden oder wen auch immer. Gut also, dass wir die Fähigkeit besitzen, Risiken abzuwägen.Doch wer nichts Neues wagt, wird im Leben immer das finden, was er schon lange gefunden hat. Wir können unsere eigenen Schritte in unserer eigenen Geschwindigkeit gehen. Und dabei immer daran denken: Es gibt kein Scheitern, sondern nur Feedback vom Leben. Dieses Feedback animiert uns, es auf einem anderen Weg mit dem es besser gelingt.So werden wir ganz natürlich eine immer weiter fortgeschrittene Version unseres Selbst.Was wollen Sie als Nächstes wagen? Stehen Sie dafür ein, auch wenn Sie vielleicht zweifeln: Denn „Zweifel sind Verräter, denn sie rauben uns das, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen“. (William Shakespeare)

Splash 50 - die vierte grosse Freiheit

27. Mai 2014
 „Ich glaube, das grösste Geschenk,das ich von jemandem empfangen kann, ist,gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist,den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehenund zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“Diese Worte stammen von Virginia Satir, der Grand Dame der Familientherapie.Diese Idee kommt in den fünf grossen Freiheiten zum Ausdruck, denen ich diesen und den nächsten Newsletter widme. In diesem Newsletter lesen Sie über die vierte der fünf Freiheiten.Zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.Das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und statt das, was von mir erwartet wird.Zu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.Um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.In eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.IhrJürg Wilhelm Die vierte FreiheitIch habe die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche - anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.Viele Menschen scheinen sich zu wünschen, dass der Partner, die Freundin, der Chef usw. eine hellseherische Begabung besitzt und er/sie ihnen die Wünsche und Bedürfnisse von den Augen ablesen kann. Wenn er/sie das nicht kann oder tut, sind sie enttäuscht darüber, dass sie nicht bekommen, was sie sich wünschen oder brauchen.Da diese Gabe des Hellsehens nicht sehr verbreitet scheint, ist es wichtig, dass wir anderen unsere Bedürfnisse mitteilen. Denn Enttäuschungen sind letztlich ganz einfach die Folge unerfüllter Erwartungen, meist solcher, die nie geäussert wurden.Tastsache ist: Egal, ob Sie Hilfe brauchen, sich emotionalen Beistand wünschen, einen Wunsch an jemanden haben; Sie haben das Recht, um etwas zu bitten. Warten Sie nicht so lange, bis andere merken, dass Sie etwas brauchen. Werden Sie selbst aktiv, denn sonst werden Sie schnell übersehen und kommen zu kurz.Natürlich hat Ihr Gegenüber das gleiche Recht und darf Ihre Wünsche auch ablehnen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Menschen anderen Menschen sehr gerne helfen und sich an der Freude erfreuen, wenn sie jemandem einen Wunsch erfüllen können.Diesen Newsletter schliesse ich mit einem Gedanken von Francesco Petrarca, alienischer Dichter, Geschichtsschreiber und Mitbegründer des Humanismus:„Es ist ein Naturgesetz, dass das Herz nicht ruht, bis es am Ziel seiner Wünsche ist.“

Splash 49 - die dritte grosse Freiheit

26. Mai 2014
 „Ich glaube, das grösste Geschenk,das ich von jemandem empfangen kann, ist,gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist,den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehenund zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“Diese Worte stammen von Virginia Satir, der Grand Dame der Familientherapie.Diese Idee kommt in den fünf grossen Freiheiten zum Ausdruck, denen ich diesen und die nächsten zwei Newsletter widme. In diesem Newsletter lesen Sie über die dritte der fünf Freiheiten.Zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.Das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und statt das, was von mir erwartet wird.Zu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.Um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.In eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.IhrJürg Wilhelm Die dritte FreiheitIch habe die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen - und nicht etwas anderes vorzutäuschen.Unsere Gedanken sind uns meist vertraut: Sie im Sinne der zweiten Freiheit auszusprechen, braucht „nur“ den erforderlichen Mut.Mit unseren Gefühlen, also unseren Emotionen, ist das nicht immer ganz so einfach. Woher wissen wir, wie wir uns fühlen? Unsere Gefühle und damit uns selbst besser kennenzulernen, braucht innere Zuwendung. Doch wie oft nehmen wir uns Zeit für diese Introspektion? Unser Alltag hat tausend Ablenkungen für uns bereit; alle anderen werden „bedient“ aber wir kommen oft zu kurz.Nur wenn wir innehalten und nach innen lauschen, lernen wir uns so gut kennen, dass wir mit der Zeit auch unsere Gefühle in die Worte fassen können, die es uns selbst und anderen möglich machen, das kennenzulernen, was uns im Innersten bewegt.Dabei ist es nützlich, uns daran zu erinnern, dass wir zwar Gefühle haben, die auch ganz wichtig sind, aber dass wir nicht unsere Gefühle sind. Unsere Gefühle sind oft die Folge unserer Einstellung und davon, wie wir über uns selbst und das Leben nachdenken. Dazu die Worte von Marie von Ebner-Eschenbach:„Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“Welches Gefühl haben Sie bislang unterdrückt? Welchen Preis zahlen Sie dafür? Wägen Sie ab: Was wäre das Schlimmste und was das Beste, das Ihnen passieren könnte, wenn Sie jetzt zu Ihrem Gefühl stehen würden?

Splash 48 - die zweite grosse Freiheit

15. Apr 2014
 „Ich glaube, das grösste Geschenk,das ich von jemandem empfangen kann, ist,gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist,den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehenund zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung.“Diese Worte stammen von Virginia Satir, der Grand Dame der Familientherapie.Diese Idee kommt in den fünf grossen Freiheiten zum Ausdruck, denen ich diesen und die nächsten drei Newsletter widme. Hier sind sie:Zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder   erst sein wird.Das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke und statt das, was von mir erwartet wird.Zu meinen Gefühlen zu stehen und nicht etwas anderes vorzutäuschen.Um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.In eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.Jürg Wilhelm Die zweite FreiheitIch habe die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke - und nicht das, was von mir erwartet wird.Wenn wir immer nur bei anderen einen „guten Eindruck“ machen wollen, haben wir kaum eine Chance, einen Abdruck – eine Spur - auf dem Weg des Lebens zu hinterlassen.Jeder Mensch ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Ihn zu verändern ist sinnlos. Ebenso sinnlos ist der Versuch, jemand anderes sein zu wollen, als der oder die wir eigentlich sind. Dieser Versuch schwächt uns. Denn er bedeutet, dass wir uns so, wie wir sind, nicht annehmen können. Doch wenn wir uns verstellen, um uns selbst und anderen zu gefallen, zahlen wir einen hohen Preis. Denn wer soll zu uns stehen, wenn wir es nicht tun und uns selbst verleugnen?Authentizität und Kongruenz sind nur möglich, wenn wir zeigen und sagen, was wir denken und fühlen. Und emotionale Nähe ist nur dann möglich, wenn wir uns öffnen. Uns zu öffnen und uns mit all dem zu zeigen, wer wir sind, befreit nicht nur uns selbst: Es ist auch eine Einladung für unsere Mitmenschen, es uns gleich zu tun. Wir gewinnen Kraft und Stärke, werden berechenbar und nahbar. So können wir und die anderen uns erleben, wie wir wirklich sind, statt den Schatten unseres Selbst auf der Bühne des Lebens tanzen zu sehen.Zu dieser zweiten Freiheit passen für mich die Gedanken, von Marianne Williamson, die oft fälschlicherweise Nelson Mandela zugeschrieben werden.Jeder ist dazu bestimmt zu leuchten!Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend,hinreissend, begnadet und phantastisch sein darf ?”Wer bist du denn, es nicht zu sein?Du bist ein Kind Gottes. Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst,damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.Sie ist nicht nur in einigen von uns: Sie ist in jedem Menschen.Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis,dasselbe zu tun.Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.Marianne WilliamsonUnd was wollten Sie schon immer mal sagen und von sich zeigen, was Sie bisher verborgen haben? Gehen Sie das Wagnis ein und lassen Sie sich überraschen, was sich zeigen wird, wenn Sie sich zeigen.

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