Beruf

Motivieren Sie sich!

1. Sep 2012
Verschiedene Faktoren können die Ampeln unserer Motivation auf grün stellen! Kennen wir die Grundlagen, können wir diese leicht nutzen, um Motivation für unsere Vorhaben zu gewinnen. Nachfolgend ist zum besseren Verständnis einiges zusammengefasst, das einen Einfluss auf die Farbe der Ampel hat oder eben darauf, wie motiviert wir unterwegs sind. Grundsätzlich sind zwei Systeme an unserer Motivation beteiligt.Zwei Systeme für die MotivationWenn wir etwas wollen oder ein Ziel vor Augen haben, sind generell zwei Systeme daran beteiligt, der bewusste Verstand und das adaptive (beeinflussbare) Unterbewusstsein. Wir erreichen unsere Ziele besser, wenn wir beide Systeme mit einbeziehen und um ihre Meinung fragen.Der bewusste Verstand. Ist zwar (fast) immer im Einsatz, aber nicht die ganze Zeit auf unsere Ziele fokussiert. Er hat eine eher geringe Verarbeitungskapazität von nur 40 Bits pro Sekunde, ist störanfällig, flexibel und sein Inhalt ist verbunden nach Regeln der Logik (richtig/falsch). Er wird durch präzise Sprache sichtbar.Das adaptive Unterbewusstsein dagegen ist dauernd im Einsatz, hat eine grosse Verarbeitungskapazität von 10 Millionen Bits pro Sekunde, ist wenig störanfällig, stabil und der Inhalt ist verbunden nach Ähnlichkeit und/oder Nähe in Raum und Zeit (gut für mich/schlecht für mich). Das adaptive (beeinflussbare) Unterbewusstsein äussert sich in diffusen (Bauch-)Gefühlen, Bildern oder Assoziationen.Teamwork der SystemeBeide Systeme arbeiten Hand in Hand, doch beeinflusst das Unbewusste deutlich stärker unser tägliches Verhalten. Vor allem dann, wenn wir:Unter Zeitdruck stehen.Mentale Landkarten und unbewusste Strategien helfen uns dann, die Komplexität der Realität zu reduzieren und Wahlmöglichkeiten auszublenden.Mit Informationen überlastet sind.Deshalb greifen wir im Supermarkt vor einer Riesenauswahl von Produkten gerne zu Markenartikeln, weil wir die Vielzahl der Informationen kaum verarbeiten können und uns die Marke Sicherheit und Qualität suggeriert.Wenig interessiert sind.Deshalb können Sie nach einigen Jahren Fahrpraxis Ihr Auto automatisch lenken, ohne über die einzelnen Handgriffe und Fussbewegungen nachdenken zu müssen (was in den ersten Fahrstunden ganz anders war).Wir unsicher bezüglich einer Entscheidung sind.Diesen Umstand machen politische Parteien zunutze, da sie wissen, dass kaum jemand das Parteiprogramm liest und deswegen zu plakativen Slogans greifen. “Freiheit oder Sozialismus?” sich Markenartikel zunutze. Sie versprechen Sicherheit in einer unsicheren Situation. (“Da weiss man, was man hat.”, “In der Mitte sind nur wir.”)In jedem dieser Fälle ist vor allem der Autopilot aktiv. Wenn wir etwas gut gelernt haben, dann schaltet unser System auf Autopilot und wir handeln ohne uns dessen gewahr zu sein. So können Sie Auto fahren und dabei telefonieren und sich nach einer Weile wundern, dass Sie schon auf dem Büroparkplatz angekommen sind. Doch wer ist gefahren? Nicht Sie – sondern Ihr Autopilot.Das Unbewusste bewusst machen – Sabotage verhindernDas Bewusstsein zu befragen ist relativ einfach, mit dem Unterbewusstsein ist es schon schwerer. Wenn wir es aktivieren (in Bilder aber vor allem dem eigenen Bauchgefühl), dann braucht das zwar etwas mehr Zeit, bringt uns aber dauerhafte Erfolge. Und es unterstützt uns permanent aus dem Hintergrund dabei, unser Leben zu gestalten.Schlussendlich ist es oft das Unterbewusstsein, das uns in Sachen Motivation sabotiert. Wir formulieren mit dem Bewusstsein, der Logik, ein attraktives Ziel, ohne unser Bauchgefühl zu Wort oder eben Bild kommen zu lassen. Beim Wunsch Abnehmen auf der Bewusstseinsebene formuliert will das Unterbewusstsein vielleicht nicht mitziehen, da es den Schutz der molligen Schicht um uns braucht. Oder sich hungernd und leidend bei schon wieder der nächsten Diät sieht. Vielleicht haben Sie auch schon den rationellen Wunsch gefasst auf Schokolade zu verzichten. Doch unser Unterbewusstsein kennt zum Thema Schokolade ein ganz starkes, lustvolles und geniesserisches Bild, welches durch die Werbung unterstützt wird. Und wenn es noch zusätzlich Glückshormone freisetzt; wer kann da schon widerstehen?Benutzen wir also Bilder, um uns beim Erreichen von Zielen oder Vorhaben zu unterstützen und holen so das Unterbewusstsein mit in’s Boot. Aber auch die Formulierung unserer Ziele ist wichtig. Beachten Sie dabei die folgenden drei Punkte.1. Starke Ziele werden auf der Haltungsebene formuliert„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um ihnen die Arbeit zu zeigen, um ihnen zu zeigen, welche Werkzeuge sie verwenden sollen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem grossen, weiten Meer.“ Saint ExuperyMenschen, die Ziele auf der Haltungsebene formulieren (warum will ich das tun…) haben grössere Chancen, dass diese einen Sog nach vorne entwickeln und das erforderliche Verhalten nachhaltig bleibt. Ziele auf der Verhaltensebene oder Ausführungsebene (Wie, Wann und Wo tue ich etwas) sind in ihrer Wirkung schwächer und auch weniger nachhaltig.Lassen Sie uns das mal am Thema Spanisch Lernen und am Beispiel der Zielpyramide festmachen. Wo & Wann lerne/mache ich? Wie oft, wo, mit wem?Wie lerne/mache ich? Was sind meine besten Strategien?Was lerne ich? Vor allem die Dinge des Alltags: Essen bestellen, nach dem Weg fragen... etc.Warum lerne ich Spanisch? Weil ich nach Spanien reise und dort mit den Menschen in Kontakt kommen möchte.  Wer um sich zu motivieren in der Haltungsebene einen starken Grund findet, warum er etwas tun möchte, dem fällt auf der Ausführungsebene beim wann & wo das Tun leichter.2. Ziele handlungswirksam formulierenDas auf der Haltungsebene entstandene Ziel wird in die Ausführungsebene transferiert. Das Ziel muss eigenerreichbar sein. Sätze wie: „Wenn ich…, dann...!“ unterstützen dabei.Also:Wenn ich gerade so gemütlich im Sessel sitze und lieber sitzen bleiben möchte, dann höre ich mir „meinen“ Motivations-Song „Tengo la Camisa Negra“ von Juanes an, der mich wieder in Spanisch Lernlaune bringt.Wenn es 18.00 Uhr ist blinkt eine Meldung mit meinem Motivationsmotto auf meinem PC auf, dann räume ich meinen Arbeitsplatz, um mich in mein Spanisches Lieblingslokal zu verziehen und dort neue Vokabeln mit dem netten Kellner zu lernen!3. Attraktive Ziele begeistern!Damit wir wirklich aktiv werden und unsere Ziele umsetzen, soll das Ziel auch wirklich attraktiv sein. Mit „…ja, wäre ganz schön...“ kommt man nicht richtig in die Gänge! Mit „Ja, das will ich unbedingt…!“ gibt es jedoch eine hohe Anfangsmotivation.Mit der Skalenfrage lässt sich die Attraktivität einfach erfassen. 10 ist total attraktiv und unwiderstehlich. Eine 1 lässt völlig kalt; interessiert überhaupt nicht. Auf einer Skala von 1 – 10 soll es eine 9 oder bessere eine 10 sein. Wenn das noch nicht der Fall ist: Wie könnte das Ziel oder die Rahmenbedingungen so verändert werden, enn nicht, dass es eine 10 bekommt?Attraktiv heisst auch anziehend und nicht abstossend: So sollte das Ziel auch „hin zu“ formuliert sein, nicht „weg von“.Weg-von formuliert: Enthält nur kurze Antriebsmotivation, die schnell abnimmtIch möchte in meinen nächsten Ferien nicht mehr auf andere angewiesen sein, wenn ich was will...Hin-zu formuliert : Erzeugt längerfristig Energie und MotivationIch geniesse es, frei und unabhängig mit den Menschen in ihrer Sprache in Kontakt zu kommen und zu sagen, was ich will! Wie Sie bewusst Motivation gewinnen und Ihre Ziele nachhaltiger verwirklichen können lesen Sie im Coaching-Tipp. In der Rubrik Methoden und Modelle finden Sie einen Trainings-Ablauf „Grünes Licht für Ihre Motivation“. Im Alltag angewendet bringt er Bewusstsein für Ihr Unterbewusstsein. Sie lernen sich nebenbei kennen und feiern regelmässig Erfolge – was Spass macht!Literatur zum Thema:M. Storch: Mein Ich-Gewicht. Wie das Unterbewusste hilft, das richtige Gewicht zu finden.M. Storch; F. Krause: Selbstmanagement-ressourcenorientiert. Grundlagen und Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Smarte Ziele

10. Aug 2012
Mit diesem Modell kannst du erfolgreiche Zieldefinitionen für dich oder deinen Coachee festlegen. Zieldefinitionen, die Sinnvoll, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert und Eigenerreichbar sind. S.M.A.R.T.E Ziele verhelfen zum nachhaltigen Erfolg. (Modell als PDF-Datei)[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"230","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Leadership Training - Teil 7: Feedback und Feedforward

19. Jul 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 7 "Feedback und Feedforward - Rezepte gegen den blinden Fleck"

Leadership Training - Teil 6: Persönliches Kompetenzportfolio

12. Jul 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 6 "Persönliches Kompetenzportfolio - Erfolgsfaktoren und Lernfelder"

Leadership Training - Teil 5: Führungsstile ohne Ende

5. Jul 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 5 "Führungsstile ohne Ende - was ist meiner?"

Leadership Training - Teil 4: Klarheit und Fokus

28. Jun 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 4 "Klarheit und Fokus - meine Ziele und Leistungen als Leader"

Leadership Training - Teil 3: Ich als Leader

21. Jun 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 3 "Ich als Leader - meine persönliche Mission und Vision zum Leadership"

Leadership Training - Teil 2: Der ideale Leader

14. Jun 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 2

Leadership Training - Teil 1:

9. Mai 2012
Leadership Training
Leadership lässt sich lernen: Es ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und doch ist es mehr! Was Führung auch noch bedeutet und wie wichtig ein gewisses Mass an Begabung vor allem aber die Einstellung ist, zeigt dieser erste Beitrag aus meinem 100-seitigen Leadershipskript, das die Grundlage für ein spannendes Führungsseminar ist. In loser Folge werden Sie an dieser Stelle Einblick in weitere Leadershipessentials bekommen. Download Teil 1

Kreativität

2. Mai 2012
Die Einzigartigkeit eines Unternehmens hängt in erster Linie von einzigartigen Menschen ab. Diese müssen einzigartige Services erbringen und einzigartige Produkte in den Markt bringen, die sie auf eine einzigartige Weise verkaufen und Kundennutzen schaffen. Das alles erfordert Auseinandersetzung, Engagement, Räume zum Nach- und Vordenken sowie - Kreativität. In diesem Film spricht Prof. Kruse über die Randbedingungen von Kreativität. Warum Kreativitätstechniken trotzdem nicht mehr bringen, als ein heisses Bad in der Wanne, warum langweilige Sitzungen zu mehr Kreativität führen als anstrengende und warum und wie in der Natur siebenmal mehr Kreativität entwickelt wird, als am Arbeitsplatz, finden Sie raus, wenn wir zusammen sprechen.[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"27","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]
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