Motivation

Motivation - der Schlüssel zum (Trainings-) Erfolg

22. Jan 2016
Warum geben Menschen viel Geld für ein Fitness Abo aus? Sie haben ein Motiv – einen Grund. Warum geht der grosse Teil nach einigen Wochen nur noch unregelmässig und irgendwann gar nicht mehr ins Center? Sie können sich selber nicht motivieren und werden auch durch das Centerpersonal nicht oder zuwenig motiviert. Schade, denn Motivation ist lernbar.Sie stehen vor dem Spiegel und schauen sich an: Hei, eigentlich sehen Sie ganz gut aus; strahlende Augen, ein netter Gesichtsausdruck, ein liebevolles Lächeln… Aber: Da sind die ersten Hüftüberhänge sichtbar. Die Haut sieht etwas matt und schlaff aus. Die Waage zeigt ein paar Kilos zuviel. Und die Lieblingshose kneift auch schon am einen und anderen Ort. Und - das alles mit zunehmender Tendenz.Das muss sich ändern. Der „Sixpack“ soll nicht nur bei angestrengtem Anspannen der Bauchdecke fühlbar, sondern auch für uns selbst im Spiegel oder für andere im Schwimmbad, der Sauna und bei anderen netten Gelegenheiten sichtbar sein. Der Entschluss steht fest: Sport ist angesagt. Bewegung - und zwar unter professioneller Anleitung und Betreuung im Fitnesscenter. Schliesslich soll es schnell gehen und wirken.Auf zur TatDas Probetraining passt. Der Typ im Center ist nett. Seine Muckis sehen vielversprechend aus, die Atmosphäre ist cool. Und die eigenen Muskeln fühlen sich danach gleich viel besser an. Wowh, genau das ist es. Die Anfangsbegeisterung ist gross, das Abo schnell gelöst.Zweimal, nein dreimal pro Woche geht es ab sofort ab ins Center! So der Vorsatz; und er hält! Aber leider nur die ersten beiden Wochen. Dann kommen die ersten Ausreden: Termine, zuviele unerledigte Arbeit, das Essen mit der netten Kollegin von der anderen Abteilung… Wie schnell doch die Woche vergeht, ohne den guten Vorsatz gelebt zu haben. Und wie viel Motivation es doch braucht, sich wieder aufzuraffen!MotivationDie Motivation ist wie ein Muskel, der die Handlung erst ermöglicht. Ohne Motivation bleiben wir stehen. Der „Motivationsmuskel“ will und muss wie jeder andere Muskel trainiert werden, wenn er nicht verkümmern soll. Der Reiz, den es braucht, um den „Motivationsmuskel“ zu bewegen, ist Sog oder Druck. Entweder wir wollen „weg von etwas“ oder „hin zu etwas“ oder – das ist der Idealfall – beides zusammen.  In der Sprache der Psychologie und des Coachings nennen wir das die Motivationsrichtung. Gehen Sie ins Center, weil Sie abnehmen wollen oder weil Sie keine Rückenschmerzen mehr möchten? Das ist „weg von“. Oder nehmen Sie das Training auf sich, weil Sie wieder Ihre Bauchmuskulatur sehen und fühlen wollen oder sich fit und wohl fühlen möchten? Dann gehen Sie „hin zu“.Für unser Gehirn ist es ungemein wichtig, eine „hin zu Strategie“ aufzubauen. Wenn Sie wissen, was Sie nicht wollen, wissen Sie (und Ihr Gehirn) nämlich noch lange nicht, was Sie wollen. Wie aber können Sie – ausser durch Zufall - etwas erreichen, von dem Sie gar nicht wissen, dass Sie es wollen?An einem Beispiel erklärt: Wenn Sie ins Reisebüro gehen und sagen: „Ich möchte einfach nur weg von hier“, wird die Frage der Beraterin wohl sein: Ok, und wohin möchten Sie gerne?“ Wenn Sie das nicht wissen, wird’s echt schwierig.Die gute Beraterin versucht dann zusammen mit Ihnen herauszufinden, was für Sie ein gutes Reiseziel wäre und ob Ihr Geld (Ihre Ressourcen) reichen dieses Ziel anzusteuern. Und wenn ja, ob Sie auch bereit sind, dieses Geld (diese Ressourcen) auszugeben. Wenn nicht, müssen Sie das Ziel aufgeben und ein anderes Ziel aussuchen, das Ihren Möglichkeiten (Ihren Ressourcen) und Ihrer Bereitschaft, diese einzusetzen, entspricht.Sehen Sie: Im Training ist es genau dasselbe. „There is no free lunch“, wie man so schön neudeutsch sagt.Ziele setzen und Bedürfnisse erkennenDer wichtigste Schritt zur gelungen Motivation ist, das Ziel mit möglichst vielen Sinnen positiv und prägnant zu beschreiben. Denn ohne Ziel keine gerichtete Motivation. Und ohne Motivation keine Bereitschaft, die Ressourcen, in diesem Fall Ihre Zeit, ihr Geld und Ihre Energie, einzusetzen. Ohne Einsatz dieser Mittel aber haben Sie auch keine Chance, das Ziel zu erreichen. Klar, oder?Ihre erste Aufgabe ist es also, sich selbst eine Motivationsstrategie zu verpassen. Das schliesst ein attraktives Ziel ebenso ein, wie die Sicherheit, dass die wahren Bedürfnisse erkannt und befriedigt werden.Denn oft steht hinter einem Ziel, zum Beispiel jung und gut auszusehen ein viel wichtigeres Ziel wie zum Beispiel anerkannt oder geliebt zu werden. Je besser es uns gelingt unsere wahren Motive zu verstehen und je besser wir diese mit unserem Weg vereinbaren und erreichen können, desto grösser ist die Motivation und damit die Chance, unser Ziel auch zu erreichen.Für die Klärung dieser Bedürfnisse hilft uns die maslow’sche Pyramide in der nachfolgenden Grafik.Das Unbewusste für das Ziel gewinnenUnser Unbewusstes ist viel mächtiger als unser Bewusstsein. Während zum Beispiel unser Verstand nur gerade 16 Informationseinheiten pro Sekunde verarbeitet unser emotional räumlicher Teil des Gehirns satte 11 Millionen - in derselben Zeit.Nur wenn Ziele sinnlich, also auch für unsere rechte Hirnhälfte verständlich, erfasst werden und das Bedürfnis befriedigt wird, kann (und will) das Unbewusste verstehen, warum es uns helfen soll, unser Ziel auch zu erreichen.Versteht das Unbewusste den Sinn nicht, wird es bei auftauchenden Widerständen jede Gelegenheit nutzen, Energie zu sparen und Risiken zu vermeiden. Ist der unmittelbare Lustgewinn einer Alternative grösser oder mindestens die Anstrengung kleiner, wirft es den guten Vorsatz über Bord.Wirksame EigenmotivationNun gibt es ja sehr viele Menschen, die sich für den Besuch im Fitnesscenter wirksam und dauerhaft motivieren können. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, so sind deswegen nicht schlechter motivierbar. Sie haben nur eine Strategie, die für diesen Zweck nicht richtig funktioniert.Doch jeder kann lernen, wie es geht, sich selber zu motivieren und so die gesetzten Ziele zu erreichen.Um uns selber wirkungsvoll für wiederkehrende Handlungen zu stimulieren, müssen wir dem Gehirn (Lust-) Gewinn versprechen. Um das zu tun müssen wir wissen, wie unser Gehirn arbeitet. Dann können wir diesen Lustgewinn über ganz bestimmte Übungen suggerieren.Unser Gehirn funktioniert nämlich trotz der immensen Komplexität im Aufbau und der Vernetzung bezüglich der Informationsverarbeitung ganz einfach und sehr strukturiert. Es hat fünf Eingangskanäle (VAKOG) zur Wahrnehmung der Welt. Diese nutzt es auch zur Verarbeitung der Erlebnisse und Informationen, die wir in dieser Welt machen. Wir können sehen, hören, tasten, riechen und schmecken. Und genauso codiert unser Gehirn die Informationen grob.In der feineren Ausprägung unterscheidet das Gehirn nach sogenannten Submodalitäten. Beim Sehen können wir zum Beispiel unterscheiden zwischen hell/dunkel, scharf/unscharf, zwei- oder dreidimensional usw.Als Drittes bringt unser Gehirn, wenn es etwas tun soll, diese so codierten Informationen in eine ganz bestimmte Reihenfolge. Wir nennen diese Abfolge der codierten Informationen eine „Strategie“.Unser Gehirn richtig nutzenSo. Jetzt wissen Sie schon fast alles, was es braucht, um Ihr Gehirn für Ihr Ziel zu erreichen. Jetzt aber kommt der eigentliche Clou: Unser Gehirn ist nämlich nicht in der Lage, zwischen Fakten und Illusionen zu unterscheiden.Selbst wenn wir also aus der Summe der Motive und dem klaren Ziel abgeleitet immer noch nicht die Motivation aufbringen, uns auf den beschwerlichen Weg zu machen, haben wir noch einen Trick in petto.Wir alle haben doch verschiedene Aufgaben, für die wir uns perfekt motivieren können. Das heisst unser Gehirn kennt die Struktur und die Strategie, die es für die Motivation braucht. Diese Strategie aus einer bestimmten Aufgabe lässt sich nun sehr einfach und wirksam auf andere Aufgaben übertragen. Natürlich müssen Sie dazu wissen, wie das geht. Und es lohnt sich, das zu lernen. In diesem Artikel kann ich Ihnen das leider nicht beibringen.Aber als wirksame Unterstützung dient es bereits, wenn Sie so tun, wie wenn Sie das Ziel schon erreicht hätten. Dazu können Sie das Ziel und die dafür nötigen Handlungen visualisieren. Sie können beides in attraktiven Farben ausmalen und so tun, wie wenn Sie die körperlichen Gefühle, die Sie bei der Zielerreichung hätten, empfinden. Sie können dann dieses kraftvolle, lebendige und bewegte Bild sowie dieses gute Gefühl, das Sie empfinden werden, wenn Sie am Ziel sind mit ermutigenden Worten innerlich kommentieren.Mit dieser Übung nutzen Sie bereits drei der fünf Sinneskanäle, über welche unser Gehirn unsere Realitäten bildet. Mit diesem Vorgehen des „tu mal so als ob du schon am Ziel wärst“ bauen Sie in Ihrem Gehirn über Ihre Sinneskanäle wichtige neuronale Vernetzungen. Diese sind sozusagen unsere Landkarte auf dem Weg zum Ziel (siehe Grafik).Stolpersteine der MotivationWo viel Licht ist, ist auch Schatten. Die Gefahr beim Motivieren durch sich selbst und andere ist, dass wir die wahren Bedürfnisse verkennen. Wirkungsvolle und gute Motivationsstrategien müssen in echten, lebendigen Bedürfnissen wurzeln. Also Finger weg, von der Manipulation oder auch nur dem unreflektierten und ungefragten Einsatz solcher Vorgehen.Zudem haben wir alle auch natürliche Schutzfilter. Sorgt die Umsetzung der Strategie nicht für die Befriedigung der wahren Bedürfnisse, wird das Unbewusste - und damit unser kraftvollster Teil – nicht bereit sein, ausreichend Energie in die Verwirklichung dieser Strategie zu investieren.Wir sprechen dann vom "inneren Schweinehund". Diesen müssen wir zuerst verstehen und ihn dann als Freund gewinnen. Wenn wir die tatsächlichen Bedürfnisse erfüllen, wird er uns ein verlässlicher und treuer Begleiter sein.Das Beste in Ihnen und anderen weckenEinstein behauptete, dass wir Menschen nicht einmal zehn Prozent unserer geistigen Potentiale nutzen. Stellen Sie sich vor, welche ungeahnten Möglichkeiten sich auftun, wenn wir wissen, wie wir an das Beste in uns und anderen rankommen.All das, was ich oben beschrieben habe und viel mehr, lässt sich ganz einfach und lustvoll lernen.Die Ausbildung zum Life-Coach bietet wirkungsvolle Werkzeuge, um unter anderem Motivationsstrategien zu analysieren, zu bewerten und gezielt zu verändern. Wer den Umgang mit diesen Werkzeugen versteht, kann aktiv dafür sorgen, dass die anvisierten Ziele einen motivierenden Schub bewirken.Mit Hilfe des Wissens, wie unser Gehirn funktioniert und „Werkzeuge“ wie wir es nutzen können, können wir unsere Ziele auf intelligente Weise an unser Unbewusstes delegieren.Indem Sie die in diesem Artikel beschriebenen Prinzipien beherzigen, sorgen Sie für eine gehirngerechte Kommunikation mit Ihren unbewussten Kräften. Als Dank wird Ihr Unbewusstes Sie auch in kritischen Situationen daran erinnern, dass es sich lohnt, die notwendige Arbeit schwungvoll zu bewältigen. Und es wird dafür sorgen, dass Ihr Glaube an den Erfolg Ihrer Anstrengungen täglich an Kraft gewinnt.

Motivieren Sie sich!

1. Sep 2012
Verschiedene Faktoren können die Ampeln unserer Motivation auf grün stellen! Kennen wir die Grundlagen, können wir diese leicht nutzen, um Motivation für unsere Vorhaben zu gewinnen. Nachfolgend ist zum besseren Verständnis einiges zusammengefasst, das einen Einfluss auf die Farbe der Ampel hat oder eben darauf, wie motiviert wir unterwegs sind. Grundsätzlich sind zwei Systeme an unserer Motivation beteiligt.Zwei Systeme für die MotivationWenn wir etwas wollen oder ein Ziel vor Augen haben, sind generell zwei Systeme daran beteiligt, der bewusste Verstand und das adaptive (beeinflussbare) Unterbewusstsein. Wir erreichen unsere Ziele besser, wenn wir beide Systeme mit einbeziehen und um ihre Meinung fragen.Der bewusste Verstand. Ist zwar (fast) immer im Einsatz, aber nicht die ganze Zeit auf unsere Ziele fokussiert. Er hat eine eher geringe Verarbeitungskapazität von nur 40 Bits pro Sekunde, ist störanfällig, flexibel und sein Inhalt ist verbunden nach Regeln der Logik (richtig/falsch). Er wird durch präzise Sprache sichtbar.Das adaptive Unterbewusstsein dagegen ist dauernd im Einsatz, hat eine grosse Verarbeitungskapazität von 10 Millionen Bits pro Sekunde, ist wenig störanfällig, stabil und der Inhalt ist verbunden nach Ähnlichkeit und/oder Nähe in Raum und Zeit (gut für mich/schlecht für mich). Das adaptive (beeinflussbare) Unterbewusstsein äussert sich in diffusen (Bauch-)Gefühlen, Bildern oder Assoziationen.Teamwork der SystemeBeide Systeme arbeiten Hand in Hand, doch beeinflusst das Unbewusste deutlich stärker unser tägliches Verhalten. Vor allem dann, wenn wir:Unter Zeitdruck stehen.Mentale Landkarten und unbewusste Strategien helfen uns dann, die Komplexität der Realität zu reduzieren und Wahlmöglichkeiten auszublenden.Mit Informationen überlastet sind.Deshalb greifen wir im Supermarkt vor einer Riesenauswahl von Produkten gerne zu Markenartikeln, weil wir die Vielzahl der Informationen kaum verarbeiten können und uns die Marke Sicherheit und Qualität suggeriert.Wenig interessiert sind.Deshalb können Sie nach einigen Jahren Fahrpraxis Ihr Auto automatisch lenken, ohne über die einzelnen Handgriffe und Fussbewegungen nachdenken zu müssen (was in den ersten Fahrstunden ganz anders war).Wir unsicher bezüglich einer Entscheidung sind.Diesen Umstand machen politische Parteien zunutze, da sie wissen, dass kaum jemand das Parteiprogramm liest und deswegen zu plakativen Slogans greifen. “Freiheit oder Sozialismus?” sich Markenartikel zunutze. Sie versprechen Sicherheit in einer unsicheren Situation. (“Da weiss man, was man hat.”, “In der Mitte sind nur wir.”)In jedem dieser Fälle ist vor allem der Autopilot aktiv. Wenn wir etwas gut gelernt haben, dann schaltet unser System auf Autopilot und wir handeln ohne uns dessen gewahr zu sein. So können Sie Auto fahren und dabei telefonieren und sich nach einer Weile wundern, dass Sie schon auf dem Büroparkplatz angekommen sind. Doch wer ist gefahren? Nicht Sie – sondern Ihr Autopilot.Das Unbewusste bewusst machen – Sabotage verhindernDas Bewusstsein zu befragen ist relativ einfach, mit dem Unterbewusstsein ist es schon schwerer. Wenn wir es aktivieren (in Bilder aber vor allem dem eigenen Bauchgefühl), dann braucht das zwar etwas mehr Zeit, bringt uns aber dauerhafte Erfolge. Und es unterstützt uns permanent aus dem Hintergrund dabei, unser Leben zu gestalten.Schlussendlich ist es oft das Unterbewusstsein, das uns in Sachen Motivation sabotiert. Wir formulieren mit dem Bewusstsein, der Logik, ein attraktives Ziel, ohne unser Bauchgefühl zu Wort oder eben Bild kommen zu lassen. Beim Wunsch Abnehmen auf der Bewusstseinsebene formuliert will das Unterbewusstsein vielleicht nicht mitziehen, da es den Schutz der molligen Schicht um uns braucht. Oder sich hungernd und leidend bei schon wieder der nächsten Diät sieht. Vielleicht haben Sie auch schon den rationellen Wunsch gefasst auf Schokolade zu verzichten. Doch unser Unterbewusstsein kennt zum Thema Schokolade ein ganz starkes, lustvolles und geniesserisches Bild, welches durch die Werbung unterstützt wird. Und wenn es noch zusätzlich Glückshormone freisetzt; wer kann da schon widerstehen?Benutzen wir also Bilder, um uns beim Erreichen von Zielen oder Vorhaben zu unterstützen und holen so das Unterbewusstsein mit in’s Boot. Aber auch die Formulierung unserer Ziele ist wichtig. Beachten Sie dabei die folgenden drei Punkte.1. Starke Ziele werden auf der Haltungsebene formuliert„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um ihnen die Arbeit zu zeigen, um ihnen zu zeigen, welche Werkzeuge sie verwenden sollen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem grossen, weiten Meer.“ Saint ExuperyMenschen, die Ziele auf der Haltungsebene formulieren (warum will ich das tun…) haben grössere Chancen, dass diese einen Sog nach vorne entwickeln und das erforderliche Verhalten nachhaltig bleibt. Ziele auf der Verhaltensebene oder Ausführungsebene (Wie, Wann und Wo tue ich etwas) sind in ihrer Wirkung schwächer und auch weniger nachhaltig.Lassen Sie uns das mal am Thema Spanisch Lernen und am Beispiel der Zielpyramide festmachen. Wo & Wann lerne/mache ich? Wie oft, wo, mit wem?Wie lerne/mache ich? Was sind meine besten Strategien?Was lerne ich? Vor allem die Dinge des Alltags: Essen bestellen, nach dem Weg fragen... etc.Warum lerne ich Spanisch? Weil ich nach Spanien reise und dort mit den Menschen in Kontakt kommen möchte.  Wer um sich zu motivieren in der Haltungsebene einen starken Grund findet, warum er etwas tun möchte, dem fällt auf der Ausführungsebene beim wann & wo das Tun leichter.2. Ziele handlungswirksam formulierenDas auf der Haltungsebene entstandene Ziel wird in die Ausführungsebene transferiert. Das Ziel muss eigenerreichbar sein. Sätze wie: „Wenn ich…, dann...!“ unterstützen dabei.Also:Wenn ich gerade so gemütlich im Sessel sitze und lieber sitzen bleiben möchte, dann höre ich mir „meinen“ Motivations-Song „Tengo la Camisa Negra“ von Juanes an, der mich wieder in Spanisch Lernlaune bringt.Wenn es 18.00 Uhr ist blinkt eine Meldung mit meinem Motivationsmotto auf meinem PC auf, dann räume ich meinen Arbeitsplatz, um mich in mein Spanisches Lieblingslokal zu verziehen und dort neue Vokabeln mit dem netten Kellner zu lernen!3. Attraktive Ziele begeistern!Damit wir wirklich aktiv werden und unsere Ziele umsetzen, soll das Ziel auch wirklich attraktiv sein. Mit „…ja, wäre ganz schön...“ kommt man nicht richtig in die Gänge! Mit „Ja, das will ich unbedingt…!“ gibt es jedoch eine hohe Anfangsmotivation.Mit der Skalenfrage lässt sich die Attraktivität einfach erfassen. 10 ist total attraktiv und unwiderstehlich. Eine 1 lässt völlig kalt; interessiert überhaupt nicht. Auf einer Skala von 1 – 10 soll es eine 9 oder bessere eine 10 sein. Wenn das noch nicht der Fall ist: Wie könnte das Ziel oder die Rahmenbedingungen so verändert werden, enn nicht, dass es eine 10 bekommt?Attraktiv heisst auch anziehend und nicht abstossend: So sollte das Ziel auch „hin zu“ formuliert sein, nicht „weg von“.Weg-von formuliert: Enthält nur kurze Antriebsmotivation, die schnell abnimmtIch möchte in meinen nächsten Ferien nicht mehr auf andere angewiesen sein, wenn ich was will...Hin-zu formuliert : Erzeugt längerfristig Energie und MotivationIch geniesse es, frei und unabhängig mit den Menschen in ihrer Sprache in Kontakt zu kommen und zu sagen, was ich will! Wie Sie bewusst Motivation gewinnen und Ihre Ziele nachhaltiger verwirklichen können lesen Sie im Coaching-Tipp. In der Rubrik Methoden und Modelle finden Sie einen Trainings-Ablauf „Grünes Licht für Ihre Motivation“. Im Alltag angewendet bringt er Bewusstsein für Ihr Unterbewusstsein. Sie lernen sich nebenbei kennen und feiern regelmässig Erfolge – was Spass macht!Literatur zum Thema:M. Storch: Mein Ich-Gewicht. Wie das Unterbewusste hilft, das richtige Gewicht zu finden.M. Storch; F. Krause: Selbstmanagement-ressourcenorientiert. Grundlagen und Trainingsmanual für die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)

Der innere Helfer

15. Aug 2012
In den turbulenten Zeiten unseres Lebens sind wir nicht nur auf andere Menschen, sondern auch auf einen Zugang zu unseren inneren Ressourcen angewiesen In diesem Modell haben wir verschiedene Modelle der Ressourcenarbeit -- vor allem aus dem Feld der Traumatherapie -- zu einem einzigen verdichtet und mit Aspekten des NLP ergänzt.[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"225","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Moments of Excellence

14. Aug 2012
Das Modell Moment of Excellence (MoE) dient dem Selbstempowerment. Durch das erneute Erleben vergangener Erfolgsmomente werden Ressourcen erinnert und reaktiviert. Das Modell fördert ein positives Selbstbild sowie das Erfahren von Selbstwirksamkeit und eignet sich daher auch als Motivationstool. Der MoE kann auch rollen- oder kontextspezifisch gewählt werden. Z.B. einen MoE als Mutter in schwierigen Situationen, als Redner bei Vorträgen, als Trainer vor grossen Gruppen, usw.[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"226","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Walt Disney-Strategie

13. Aug 2012
Diese Makrostrategie geht auf Walt Disney, den Mitbegründer der weltbekannten Disney Company zurück. Disney war ein sehr kreativer Mensch und auch in der Lage seine Visionen umzusetzen. Seine einzigartige und produktive Art war es wohl, weshalb er als Modell im NLP Einzug erhalten hat. Disney soll die Phasen von der Idee bis zur Umsetzung in drei Phasen aufgeteilt haben. Diese waren:Das kreative Träumen oder die Vision.Der realistische PlanerDer konstruktive Kritiker[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"227","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Smarte Ziele

10. Aug 2012
Mit diesem Modell kannst du erfolgreiche Zieldefinitionen für dich oder deinen Coachee festlegen. Zieldefinitionen, die Sinnvoll, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert und Eigenerreichbar sind. S.M.A.R.T.E Ziele verhelfen zum nachhaltigen Erfolg. (Modell als PDF-Datei)[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"230","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

NLP - Worte verzaubern

6. Aug 2012
Worte verzaubern ist ein einfaches, spielerisches Modell, das man, mit etwas Übung, auch gut mit sich selber durchführen kann. Das Modell dient damit dem (Self) Empowerment, dem Stressmanagement und dem Abbau von Blockaden, welche durch die Einschränkende Wirkung bestimmter Worte entstanden sind.Modell: Magische Worte[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"234","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Broken Escalator

25. Mai 2012
Broken Escalator gilt als eines der besten Werbevideos - und ist eine wunderbar anschauliche Geschichte zum Thema Veränderungsprozesse. Wenn Sie eine Veränderung planen und wollen, dass die Menschen auch dann weiter Richtung Ziel gehen, wenn die Systeme mal stehen bleiben, dann lassen Sie uns darüber sprechen, wie Ihr Veränderungsprozess gelingt.[[{"type":"media","view_mode":"media_large","fid":"60","attributes":{"alt":"","class":"media-image","typeof":"foaf:Image"}}]]

Die Sedona Methode in 5 Schritten

13. Mai 2012
1. Gefühl benennenLegen Sie fest, welches Gefühl, welche Emotion, Sie gerne loslassen möchten. Benennen Sie dieses Gefühl. Erinnern Sie sich dazu an eine Situation, in welcher dieses Gefühl auftrat. Erleben Sie diese Situation wieder. Lokalisieren Sie das Gefühl in Ihrem Körper. Beschreiben Sie es: Ist es klein oder gross, ruhig oder pulsierend, lokal oder ausbreitend? Welche Bilder oder Töne/Stimme/Geräusche sind damit verbunden? Wo auf einer Skala von 1 -10, wobei zehn das unangenehmste Gefühl wäre, steht der Skalenwert, wenn Sie jetzt an Ihr Gefühl denken?2. Gefühl anerkennenFragen Sie sich selbst: „Kann ich anerkennen, dass das mein Gefühl ist und dafür Verantwortung übernehmen?“ Und dann: „Könnte ich dieses Gefühl akzeptieren wie es ist — nur für einen kurzen Augenblick? “Antworten Sie mit „Ja“ oder „Nein“. Weder das „Ja“, noch das „Nein“ sind richtige Antworten; beide sind zulässig. Es geht auch nicht darum, dieses Gefühl als Ganzes und für immer zu akzeptieren, sondern nur für einen Moment.3. Bereitschaft Gefühl loszulassen testenFragen Sie sich: „Könnte ich dieses Gefühl loslassen – nur für jetzt; für einen kurzen Augenblick?“ Wie bei Schritt zwei gilt auch hier: Ein „ja“ ist genauso in Ordnung, wie ein „nein“. Und auch hier geht es nicht darum, ob es möglich ist, dieses Gefühl für immer loszulassen sondern nur für diesen Augenblick. Niemand zwingt Sie dazu; es ist in Ordnung, dieses Gefühl zu haben und auch, es behalten zu wollen. So oder so wird sich das Gefühl durch diese Übung über die Zeit verändern.4. Fähigkeit überprüfen Gefühl loszulassenFragen Sie sich innerlich: „Würde ich das Gefühl loslassen, wenn ich es könnte?“ Und wieder gilt: Kein Zwang fü das Eine oder das Andere: Sie können und dürfen mit „Ja“ oder „Nein“ antworten. Wichtig ist nur, dass Ihre Antwort Ihrer inneren Empfindung wirklich entspricht.5. Zeitpunkt des Loslassens bestimmenFragen Sie sich jetzt: „Wann würde ich dieses Gefühl loslassen können?“ Sie können einen genauen Termin mit Wochentag und Zeit angeben. Der Termin kann gerade jetzt sein oder erst in vier Wochen, einem Jahr oder mit irgendwann bezeichnet werden. Auch bei dieser Frage ist jede Antworten erlaubt, solange sie mit Ihrer Empfindung übereinstimmt. Zum Schluss können Sie auf Ihr Gefühl, das Sie zu Beginn hatten zurückblicken und wahrnehmen, wie sich der Wert auf der Skala verändert hat. Welche Veränderung hat Ihr Körpergefühl bezüglich Qualität, Lokalisation im Körper, Ausdehnung, usw. erfahren? Und auch hier ist es wieder so, dass nichts sein muss und doch alles sein darf. Erkunden Sie einfach neugierig, was in Ihnen passiert, ohne es zu bewerten.Es kann nicht nichts passieren..

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