Appenzeller Gitzi

Das braucht`s für 4 Personen:

1   Gitzikeule schön pariert (Ein Gitzi ist auf gut deutsch ein Zicklein)
    Zeste1 und Saft einer Zitrone
1 dl Olivenöl
800 g neue Kartoffeln
800 g Frühlingsgemüse

So geht’s

Kräuter fein hacken und mit Salz, Pfeffer sowie dem Saft und der Zeste der Zitrone vermischen. Das Olivenöl dazu geben, zu einer Marinade verrühren und die Gitzikeule damit gleichmässig einstreichen. Keule anschliessend mindestens zwei Stunden ruhen lassen.

Kartoffeln waschen und Frühlingsgemüse blanchieren.

Nach der „Ruhezeit“ die Gitzikeule mit Salz und Pfeffer würzen, auf ein Blech geben und in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Nach etwa 10 Minuten die Kartoffeln und das Frühlingsgemüse dazu geben und das Ganze von Zeit zu Zeit wenden. Nach etwa 35 Minuten Gesamtzeit aus dem Ofen nehmen; den Ofen anlassen. Alles mit Alufolie abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Dann nochmals kurz im Ofen aufheizen, das Fleisch tranchieren und alles zusammen anrichten.

Weinempfehlung

Ich mag dazu gerne einen australischen Shiraz. Sie können – bei einer Vorliebe für Schweizer Weine – auch einen Shiraz aus dem Wallis nehmen. Auch die Tessiner produzieren ihn mittlerweile, diesen hocharomatischen Wein.

Guten Appetit

Ihr Jürg Wilhelm

 

1 Zesten sind hauchdünne Streifen aus der äussersten Schale von Zitrusfrüchten(Zitruszesten) oder Gemüse (Gemüsezesten).Man gewinnt sie mit einem speziellen Küchengerät dem Zesteur (Zestenreisser).Zesten werden vor allem zum Dekorieren von Desserts oder feinen Suppen oder Terrinen verwendet. Die Zesten eignen sich auch zum aromatisieren von Backwaren, Saucen und Getränken, da die hauchdünnen Schalenstreifen frei von der bitterstoffhaltigen weissen Unterschale sind.